Ich bestätige hiermit, dass ich die Risikohinweise (inklusive der
Risikobelehrung) sorgfältig gelesen, verstanden und akzeptiert habe

     


Rechtliche Hinweise

Copyright ©2008 Hagemann Asset Management GmbH. Der Inhalt und die Struktur der Hagemann Asset Management Webseiten sind urheberrechtlich geschützt.

Die Hagemann Asset Management GmbH prüft und aktualisiert die Informationen auf ihrer Broschüre ständig. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Webseiten, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die Hagemann Asset Management GmbH ist für den Inhalt der Webseiten, die aufgrund einer solchen Verbindung erreicht werden, nicht verantwortlich.
Des Weiteren behält sich die Hagemann Asset Management GmbH das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

Die Hagemann Asset Management GmbH hat die nachfolgende Website ausschließlich für bisherige Gesellschafter zu Informationszwecken eingerichtet. Die auf dieser Website enthaltenen Informationen stellen in keiner Weise ein Angebot zum Eingehen einer Beteiligung dar.
Die Inhalte der Internetseite sind nicht als Anlageberatung, Rechts- oder Steuerberatung zu verstehen.

Bei der auf dieser Website vorgestellten Beteiligung handelt es sich um eine sehr risikoreiche Beteiligungsform, die zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann.
Verluste können insbesondere aufgrund der sehr spekulativen Anlagestrategie, Marktrisiken, Managementrisiken und Anlageinstrumente (Finanztermingeschäfte) entstehen.

Eine Beteiligung eignet sich grundsätzlich nur für Investoren, die umfangreiche Erfahrungen mit Finanzgeschäften, insbesondere mit Finanztermingeschäften, haben und die damit einhergehenden Risiken verstehen und einschätzen können. Die Risikobelehrung sollte genau gelesen und verstanden werden.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für die Wertentwicklung in der Zukunft

 

Risikobelehrung

Verlustrisiken einer stillen Beteiligung an der
Hagemann Asset Management GmbH


Eine stille Beteiligung an der Hagemann Asset Management GmbH unterliegt aufgrund der mit den Risiken des Kapitalmarkts korrespondierenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft den folgenden finanziellen Risiken:

A.Tätigkeitsfeld

  1. Die Hagemann Asset Management GmbH betreibt Handel mit Wertpapieren, Derivaten (Futures und Optionen), Fonds, Immobilien und unternehmerischen Beteiligungen. Zudem tätigt sie Leerverkäufe
  2. Die Hagemann Asset Management GmbH unterliegt bei dieser Tätigkeit keiner Aufsichtsbehörde, insbesondere nicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Auch Restriktionen bezüglich Anlageobjekten, Anlageinstrumenten oder Anlagestrategien unterliegt die Hagemann Asset Management GmbH nicht. Daher behält sich die Hagemann Asset Management GmbH ausdrücklich das Verfolgen nur einer Anlagestrategie auf einen Basiswert (Underlyning) mit nur einem Finanzinstrument vor.
  3. Die Hagemann Asset Management GmbH verfolgt bei ihrer Tätigkeit eine sehr spekulative Anlagestrategie.

B. Grundsätzliche Verlustrisiken

  1. Aufgrund der unter A. 1 beschriebenen Tätigkeit der Hagemann Asset Management GmbH geht diese erhebliche Verlustrisiken ein. Da die stillen Gesellschafter auch am Verlust der Hagemann Asset Management GmbH partizipieren, wirken sich realisierte Verlustrisiken unmittelbar negativ auf die Einlagen der stillen Gesellschafter aus.
  2. Aufgrund des sehr spekulativen Charakters der Finanzgeschäfte der Hagemann Asset Management GmbH kann es bei dieser auch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Sollte es zu einem Totalverlust des Kapitals der Hagemann Asset Management GmbH kommen, steht dies einem Totalverlust der Einlagen der stillen Gesellschafter gleich.
  3. Sofern die Kapitalkonten der stillen Gesellschafter unter den jeweiligen Einlagebetrag herabsinken, werden die zukünftig auf die stillen Gesellschafter entfallenden Gewinne zunächst den Kapitalkonten gutgeschrieben, bis diese wieder den Einlagebetrag erreichen.
  4. Solange ein stiller Gesellschafter seine Einlage nicht vollständig erbracht hat, haftet er für Verbindlichkeiten der Hagemann Asset Management GmbH bis zur Höhe seiner vertraglich vereinbarten Einlage.

C. Erhöhtes Verlustpotential bei Kreditaufnahme

Die Hagemann Asset Management GmbH rät dringend davon ab, die stillen Einlagen aus Kreditmitteln zu finanzieren. Diese Art der Kapitalaufbringung erhöht das Verlustpotential der stillen Gesellschafter bei (Total-)Verlusten der Einlagen erheblich.

D. Gründe der Verlustrisiken

  1. Die unter B. dargestellten Verlustrisiken resultieren insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – aus den folgenden Faktoren:

    - Verfall oder Wertminderung der Anlageobjekte,

    - Unkalkulierbare Verluste, insbesondere bei Finanztermingeschäften und Leerverkäufen,

    - Fehlende Absicherungsmöglichkeiten, da Glattstellungsgeschäfte möglicherweise nicht oder nur zu einem Verlustbringenden Preis getätigt werden können und

    - Verlustpotential aus Wechselkursschwankungen, sofern Verpflichtungen oder Ansprüche der Hagemann Asset Management GmbH auf eine ausländische Währung oder Rechnungseinheit lauten.

E. Spezielles Risiko bei Wertpapieren

  1. Der Handel mit Wertpapieren birgt für die Hagemann Asset Management GmbH nach Art des gehandelten Wertpapiers spezielle Risiken.
  2. Der Handel mit Aktien birgt insbesondere – die Aufzählung es nicht abschließend – folgende spezielle Risiken:

    - Als Käuferin einer Aktie ist die Hagemann Asset Management GmbH Eigenkapitalgeberin und damit Mitinhaberin einer Aktiengesellschaft. Dies birgt die Gefahr, dass sich das Investment anders entwickelt als ursprünglich erwartet. Es kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass eingesetzte Kapital zurückzuerhalten. Im Fall der Insolvenz der Aktiengesellschaft kann ein Aktieninvestment den vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals bedeuten.

    - Aktienkurse weisen unvorhergesehene Schwankungen auf. Langfristig sind Kursbewegungen durch die Ertragslage der Unternehmen bestimmt, die ihrerseits durch die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der politischen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Kurzfristig können aktuelle, zeitlich begrenzte Ereignisse wie Auseinandersetzungen zwischen den Tarifparteien oder auch internationale Krisen Einfluss auf die Stimmung an den Märkten und damit auf die Kursentwicklung der Aktien nehmen.

    - Bei einer Aktiendisposition ist der richtige Zeitpunkt des Ein- und Ausstiegs mithin der entscheidende Faktor für den Anlageerfolg. Wird ein solcher Zeitpunkt falsch gewählt, so kann dies zu erheblichen Verlusten am eingesetzten Kapital führen.

    - Grundsätzlich steht es jeder Aktiengesellschaft nach Maßgabe der jeweiligen börsenrechtlichen Bestimmungen offen, die Zulassung ihrer Aktien durch die Börse widerrufen zu lassen. Zwar hat dies unmittelbar keinen Einfluss auf die Mitgliedschaftsrechte der Aktionäre, ist die Aktie jedoch an keiner Börse mehr notiert, kann es sich als außerordentlich schwierig erweisen, die Aktie zu veräußern.
  3. Der Handel mit Fondsanteilen birgt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – die folgenden Risiken:

    - Als Inhaber eines Fondsanteils besteht keine Möglichkeit auf die konkrete Zusammensetzung des Fondsvermögens Einfluss zu nehmen. Die konkrete Anlageentscheidung wird vom jeweiligen Fondsmanagement getroffen.

    - Fonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge bei dem im Fonds enthaltenen Wertpapieren bzw. Wertgegenständen im Anteilspreis widerspiegeln.

    - Insbesondere spezielle Aktien und Rentenfonds sowie Spezialitätenfonds haben grundsätzlich ein stärker ausgeprägtes Ertrags- und Risikoprofil als Fonds mit breiter Streuung. Es wird hier eine breite branchenübergreifende Risikostreuung ausgeschlossen. Es besteht daher die Gefahr einer starken Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung einzelner Branchen.

    - In den Vertragsbedingungen einzelner Investmentfonds kann vorgesehen sein, dass die Kapitalanlagegesellschaft die Rücknahme der Antragsscheine aussetzen darf, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anteilseigner erforderlich erscheinen lassen. In diesem Fall besteht das Risiko, dass die Anteilsscheine an dem vom Anteilsinhaber gewünschten Tag nicht zurück gegeben werden können.
  4. Der Handel mit Anleihen und Genusscheinen birgt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – die folgenden Risiken:

    - Hier besteht ein Bonitätsrisiko, d. h. eine mögliche, vorübergehende oder endgültige Unfähigkeit der Termingerechten Erfüllung der Zins- und/oder Tilgungsverpflichtungen.

    - Es ergibt sich ein Zinsänderungsrisiko aus der Ungewissheit über die zukünftigen Veränderungen des Marktzinsniveaus. Dieses Risiko birgt sich grundsätzlich umso stärker aus, je deutlicher der Marktzins ansteigt.

F. Derivate (Futures und Optionen)

  1. Der Handel mit Optionen birgt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – die folgenden Risiken:

    - Eine Kursveränderung des Basiswerts, z. B. der Aktie, die der Option als Vertragsgegenstand zugrunde liegt, kann den Wert der Option mindern. Zu einer Wertminderung kommt es im Fall einer Kaufoption (Call) bei Kursverlusten, im Falle einer Verkaufsoption (Put) bei Kursgewinnen des zugrundeliegenden Vertragsgegenstands. Tritt eine Wertminderung ein, so erfolgt diese stets überproportional zur Kursveränderung des Basiswerts, sogar bis hin zur Wertlosigkeit der Option.

    - Die Werthaltigkeit der Option hängt auch von weiteren Preisbildungsfaktoren, z. B. Laufzeit oder Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen des Basiswerts, ab. Wegen der begrenzten Laufzeit einer Option ist es nicht möglich darauf zu vertrauen, dass sich der Preis der Option rechtzeitig erholt.

    - Bei Verzicht oder Versäumung der Ausübung der Option – ein Verzichtsgrund ist insbesondere eine unerwartete Marktentwicklung – verfällt die Option mit Ablauf der Laufzeit. Der Verlust liegt dann in dem für die Option bezahlten Preis zuzüglich der entstandenen Kosten.
  2. Der Handel mit Futures unterliegt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – den folgenden Risiken:

    - Markante Kurseinbrüche für einen Investor führen stets sehr bedeutende Verluste mit sich.

    - Innerhalb der jeweiligen Handelstage kommen erhebliche Schwankungen vor. Diese werden stets unmittelbar abgerechnet, zumal nach jedem Handelstag eine Differenzabrechnung erfolgt.

G. Risiken von Immobilien

Der Handel mit Immobilien birgt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – folgende Risiken in sich:

- Bei Anlagen in Immobilien handelt es sich meist um längere Investments. Immobilien können durch nichtvorhersehbare Ereignisse kurzfristig oder dauerhaft deutlich an Wert verlieren.

- Das allgemeine Preisniveau am Immobilienmarkt kann bei nachlassender Nachfrage nach Immobilieninvestments, z.B. wegen größerer Attraktivität der Aktienmärkte abschwächen.

- Eine nachlassende Flächennachfrage oder ein zu hohes Flächenangebot kann sinkende Mieteinnahmen zur Folge haben.

- Durch mangelnde Bonität der Mieter verursachte Mietausfälle oder Leerstände führen ebenfalls zu Rückgängen bzw. Ausfällen der laufenden Erträge.

- Laufende Aufwendungen, z. B. für Instandhaltung, können unerwartet ansteigen und den Immobilienertrag zusätzlich belasten.

- Altlasten oder verdeckte Baumängel können zu einer Fehlbewertung einer Immobilie führen und spätere Wertberichtigungen erfordern.

- Bei mittelbaren Beteiligungen an Projektentwicklungen können z.B. Verzögerungen bei der Erteilung von Baugenehmigungen, Baukostenerhöhungen, Verzögerung in der Fertigstellung oder eine schwache Nachfragesituation zum Zeitpunkt der Erstvermietung die Rendite belasten.

H. Risiken unternehmerischer Beteiligungen

Der Handel mit unternehmerischen Beteiligungen birgt insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – die folgenden Risiken:

- Es liegt eine Beteiligung an einem Unternehmen vor, somit kommt es wenigstens zur Haftung mit der vereinbarten Einlage.

- Die Höhe der Ausschüttungen während der Laufzeit der Beteiligung ist nicht genau vorhersehbar, da sie von den Erträgen der Gesellschaft abhängig sind. Langfristige Unternehmerische Beteiligungen können sich dann als nachteilig erweisen, wenn die Beteiligung vor Fälligkeit weiter verkauft oder an die Gesellschaft zurückgegeben werden soll. Der Zeitwert der Beteiligung ist dann abhängig vom jeweiligen Erfolg der Beteiligung.

I. Risiken von Leerverkäufen

Leerverkäufe bergen insbesondere – die Aufzählung ist nicht abschließend – die folgenden Risiken in sich:

- Im Fall von unerwarteten Kurssteigerungen kann es zu erheblichen Verlusten kommen, die so gar den ursprünglichen Einsatz übersteigen können.

- Sollte es zu einem Nachfrageüberhang der betroffenen Aktie kommen, und wollen oder müssen zahlreiche Leerverkäufer ihre eingegangene Position kurzfristig glattstellen, so führt dies zu einem weiteren Kursanstieg und erhöht damit die Verluste aus dieser Position erheblich.

J. Einverständniserklärung

Ich wurde über die Risiken einer stillen Beteiligung an der Hagemann Asset Management GmbH, die aus dem hochspekulativen Charakter der durch die Hagemann Asset Management GmbH getätigten Geschäfte resultieren, umfassend aufgeklärt, insbesondere wurde ich ausdrücklich auf das Risiko eines Totalverlusts der von mir zu erbringenden Einlage hingewiesen. Im Bewusstsein dieser Risiken stelle ich die Hagemann Asset Management GmbH, ihren Geschäftsführer sowie deren Gesellschafter von jeglicher Haftung für eine Wertminderung oder den Totalverlust meiner zu erbringenden Einlage frei.